Neues aus der Akademie

Das eigene Buch im Laden sehen

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mein erster Krimi Schwarztee

Ich kann mich noch so gut erinnern: Mein erster Krimi, "Schwarztee", erschien im Gmeiner Verlag. 2009 war das. Aus irgendeinem Grund war ich zum Erscheinungstermin nicht in Wien oder hatte keine Zeit, in die Innenstadt zu gehen. Als mich dann jemand anrief und mir erzählte, sie habe mein Buch in einem großen Stapel bei einer großen Innenstadt-Buchhandlung vorne beim Eingang UND in einem weiteren Stapel bei den Krimis gesehen, rieb ich mir ungläubig die Augen. Tatsächlich?!

So oft hatte ich mir vorgestellt, wie es sein würde, mein Buch im Laden zu sehen, gedruckt, gebunden, mit einem hübschen Cover. Jetzt, wo dieser Fall mit "Schwarztee" eingetreten war, war ich ziemlich sprachlos.

Langer, steiniger Weg.

Bis dahin war es ein langer Weg. Nach außen sieht das so mühelos aus: Man hat die Idee, schreibt eine Zeitlang am Roman, schickt das Manuskript los, dann sagt der Verlag "Hurra, endlich!", man unterschreibt den natürlich wunderbaren Vertrag und weiter geht es mit Lektorat, Marketing und und und.

Dem ist nur in der Realität nicht so. Manchmal aus diesen, manchmal aus jenen Gründen. Das Thema, die Umsetzung, vieles spielt eine Rolle. Manches "geht gerade nicht" aus Verlagssicht, bei Anderem muss das Schreibhandwerk noch besser werden.

Vier Augen sehen mehr als zwei.

Wenn Sie auch wissen möchten, was Sie anders machen sollten, um Ihr Buch in einem Verlag heraus zu bringen, habe ich ein Angebot für Sie: Ich prüfe Ihr Projekt auf Herz und Nieren. Im Verlagscoaching.

Auch der Nachfolge lag vorne!

In meinem Fall ging die Geschichte noch weiter: Nach "Schwarztee" wurde ich vom Verlag gleich nach dem Nachfolger gefragt: Das wurde "Ausgetanzt". Und der lag wieder in Stapeln beim Eingang. Alle weiteren Krimis mit Teelady Berenike auch. Besonders der mit dem Dirndl-Cover. Aber da fragen wir jetzt nicht, warum grad der, stimmt's?

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